Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Es unterstützt junge berufliche Talente, die nach der Berufsausbildung noch mehr erreichen wollen. Das Stipendium hilft bei der Finanzierung von fachlichen und fachübergreifenden Weiterbildungen nach eigener Wahl. Hierfür gibt es bis zu 7.200 EUR in maximal drei Jahren - bei einem Eigenanteil von 10 % je Fördermaßnahme.

Wer kann sich bewerben?
Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium sind:

  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser oder
  • Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • ein begründeter Vorschlag des Arbeitsgebers oder der Berufsschule.

Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren möglich. Durch Berücksichtigung eines Freiwilligendienstes, Elternzeit u.a. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in das Förderprogramm besteht nicht. Liegen mehr Bewerbungen vor als Studienplätze zur Verfügung stehen, entscheidet ein Auswahlverfahren.

Was wird gefördert? 

  • Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. b. Meister/-in, Techniker/-in, Betriebswirt/-in, Fachwirt/-in, Fachkaufmann/Fachkauffrau
  • Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen, z. b. Fremdsprachen, IT-Themen, Gesprächsführung, Konfliktmanagement
  • berufsbegleitende Studiengänge, die auf Ausbildung oder Berufstätigkeit aufbauen.

Wo kann ich mich bewerben?

Bewerben können Sie sich bei der Rechtsanwaltskammer, bei der Ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen war. Hier erhalten Sie auch das notwendige Antragsformular.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter www.weiterbildungsstipendium.de

Download Richlinien über die Begabtenförderung berufliche Bildung